Es ist Zeit, die Seiten auf Big Island zu wechseln. Unsere „Kona-Time“ bricht an. Das sich was ändert, zeigt sich schon morgens um 7 a.m. und lässt mich aus dem Bett springen: Sonne. ? Wie schön! Da können wir doch glatt draußen frühstücken.

Bevor wir uns auf den Weg nach Kona machen, statten wir „unserem“ Vulkan noch einen letzten Besuch ab. Wow! Erst jetzt sehe ich, wie groß der Krater und wie tief der Halemauau, der Krater im Krater und der Ort der glühenden Lava, tatsächlich ist.

Ein letztes Bild von uns vor dem „feurigen Krater“ und wir starten durch.

Über Hilo geht es auf den Highway 19 nach Norden. Es liegen einige Meilen vor uns. Und was soll ich sagen? Kaum kommen wir auf Nordseite, fliegen die Wolken tief und die Luftfeuchtigkeit steigt rapide an. Wie könnte es anders sein? Also volltanken und durchstarten … Bis zur Scenic Route bei Meile 7. Die ist ein Muss. Die Straße schlängelt sich eng und kurvig die Küste lang. Fast ist es, als ob wir durch eine „Grüne Hölle“ kuven. Wunderschön!

Ein paar Stopps lassen wir links liegen. Wir picken uns unsere Sahnestückchen heraus. Sonst kommen wir ja mir in Kona an.

Auf jeden Fall gesetzt sind die Akaka Falls umgeben von üppigem Regenwald. Nur ganz so wörtlich hätte man es nicht mit dem REGENwald nehmen müssen. Kurz bevor wir da sind, kommt das Wasser schon von oben. Ganz fix bauen wir das Fach auf unseren Jeep. Mist!

Der kleine Park ist wunderschön. Und mein roter Regenschirm kommt in all dem Grün gut zur Geltung.

Die Frisur sitzt … nicht mehr … und wir sind etwas feucht vom den himmlischen Tränen. Doch keine Zeit zum Re-Styling – weiter geht es auf „großer Tour“.

Wir halten im Kolekole Beach Park kurz an. Eigentlich wollten wir hier einen Blick auf die Brücke werfen, doch der Zugang dorthin ist gesperrt: Bleiverseuchte Erde. Das wollen wir nicht unter den Flop Flops haben.

Einige Meilen weiter werfen wir am Laupahoehoe Point (ein Zungenbrecher, nicht wahr!?) auf die raue Küste. Hier hört man die Steine im der Branding rollen.

Damit etwas Farbe im Spiel ist, habe ich heute extra das roten Shirt angezogen. Ob ich es geahnt habe? Wer weiß. ?

Ein paar Meilen später erreichen wir das Waipio Valley – zu erreichen nur per echtem Allrad oder zu Fuß. Doch Ich darf meinen Allrad nicht testen. Schade! Es lohnt einfach nicht runter zu fahren. Warum? … 3x darf man raten.

Im Valley fliegen die Wolken so tief, das Bodennebel angesagt ist. Und der Blick auf’s Meer zeigt: Es ist kein Wolkenfenster in Sicht. Sparen wir uns die Zeit für den Allrad-Abstieg.

Es wird Zeit, den Weg Richtung Unterkunft einzuschlagen. Der Highway 190 führt uns durch grünes Weideland und erloschene Krater. Hier sieht es richtig lieblich aus – fast ein bisschen Irisch.

Gegen 5 p.m. kommen wir am Boynton’s B&B in Kona an. Und was soll ich sagen? … Wow!

Der Blick von der Terrasse ist einfach nur klasse. Die Plumeria Suite ist liebevoll hergerichtet und einladend. Und ein Blick in den wohl gefüllten Kühlschrank zaubert ein Lächeln auf unser Gesicht – das Frühstück kann kommen.

Doch jetzt genießen wir erst einmal die Terrasse und den Blick.

Da haben wir wohl eine perfekte Wahl für unsere letzte Unterkunft auf Hawaii getroffen!